TOP-Projekte 2015 bis 2017
Im Teamorientierten Projekt (TOP) entwickeln Studierende der Informatik gemeinsam eine Anwendung – von der Idee bis zum fertigen Prototyp. Hier finden Sie die Projekte aus den Jahren 2015 bis 2017 mit einer kurzen Beschreibung.
Die aktuellen Projekte finden Sie auf der Seite Studierendenprojekte.
Projekte 2017
Sommersemester 2017, Studiengang Angewandte Informatik
StudiQuiz bereitet Studierende spielerisch auf Klausuren vor. Sieben Studierende haben das Quiz entwickelt und in die bestehende Modul-Manager-App der Hochschule Worms integriert.
Zu Prüfungsfragen aus Veranstaltungen der Angewandten Informatik wählen die Spielenden unter Zeitdruck die richtige Antwort und sammeln Punkte. Eine Highscore-Liste ermöglicht den Vergleich mit anderen, im Multiplayer-Modus treten mehrere Spielende live gegeneinander an. Das Quiz ersetzt nicht das Lernen, bietet aber eine abwechslungsreiche Möglichkeit, den eigenen Lernstand zu überprüfen.
Sommersemester 2017, Studiengang Angewandte Informatik
Mit „Virtuality out of the box“ importieren Anwenderinnen und Anwender 3D-Modelle zur Laufzeit in die Spiele-Engine Unity und bearbeiten sie interaktiv in einer virtuellen Umgebung. Das funktioniert mit selbst erstellten Modellen ebenso wie mit Standardmodellen, die das System mitbringt.
Per Controller wählen Nutzende ein Modell aus, lassen es im Raum erscheinen, verändern Größe und Position, verbinden mehrere Objekte miteinander oder löschen sie wieder. Da man sich frei in der virtuellen Umgebung bewegen kann, lassen sich die Modelle spielerisch erkunden und neu anordnen.
Sommersemester 2017, Studiengang Angewandte Informatik – ausgezeichnet mit dem Best Project Award 2017
Mit der App 360DC entdecken Bürgerinnen, Bürger und Gäste besondere Orte in Worms interaktiv. Die App zeigt 360-Grad-Filme von Sehenswürdigkeiten wie dem Dom, der Nibelungenbrücke oder dem Tiergarten. Über die Bewegungssensoren von Smartphone oder Tablet steuern Nutzende ihren Rundumblick selbst.
Zwischen den Orten wechselt man mit spielerischen Gesten: Wer im Tiergarten eine Banane wirft, gelangt vom Erdmännchenbau zum Wolfsgehege, der sagenhafte Siegfriedstein führt zum Hagendenkmal an der Rheinpromenade. Das Projekt war eine Machbarkeitsstudie im Forschungsprojekt schaz und eine Grundlage für weitere Forschung zu Virtueller und Augmentierter Realität.
2016 und 2017, zwei Teams im Teamorientierten Projekt
Mit Vemoria lassen sich Bilder, Videos und Dokumente dauerhaft archivieren und mit Metadaten verknüpfen, sodass alle zugehörigen Informationen an einem Ort bleiben. Der Schwerpunkt liegt auf privaten Daten.
Das Team im Sommersemester 2017 hat Vemoria um das Teilen und gemeinsame Bearbeiten von Inhalten erweitert. Dazu wurde die Versionsverwaltung Git integriert: Gelöschte oder versehentlich geänderte Inhalte lassen sich wiederherstellen, und eine Historie zeigt alle Änderungen mit Kommentaren und Datum.
Sommersemester 2017, Teamorientiertes Projekt
Das Spiel Dombaumeister wurde für eine Großveranstaltung in Worms entwickelt. Es vermittelt spielerisch die Geschichte und Architektur des Wormser Doms sowie interessante Hintergrundinformationen.
Die Spielmechanik orientiert sich an Tetris: Vor einer Seitenansicht des Doms bauen die Spielenden das Bauwerk mit fallenden Steinen nach. Das Konzept sieht außerdem vor, dass Nutzende aus eigenen Fotos neue Level erstellen und sie über soziale Netzwerke mit Freunden teilen.
Projekte 2015 und 2016
TOP-Projekte und weitere Studierendenprojekte
Sommersemester 2016, Teamorientiertes Projekt – ausgezeichnet mit dem Best Team Award 2016
Das Team „Cloud and Tools“ hat eine Virtualisierungsplattform aufgebaut, auf der sich beliebige Server einfach einrichten lassen. Außerdem sollte die Atlassian-Toolsuite, mit der alle TOP-Teams arbeiten, benutzerfreundlicher werden.
Dazu hat das Team alle Atlassian-Werkzeuge aktualisiert, neue Plug-ins installiert und einen Service Desk betrieben, der die anderen Teams unterstützte. Der größte Teil der Arbeit war die Installation und Konfiguration der Cloud-Plattform OpenNebula auf den eigenen Servern.
Sommersemester 2016, Teamorientiertes Projekt – ausgezeichnet mit dem Best Project Award 2016
Fundiea ist eine Open-Source-Plattform zur Förderung studentischer Projekte in der Region Rhein-Neckar. Ursprünglich war eine Crowdfunding-Plattform für Projekte der Hochschule Worms geplant. Nach den ersten Planungen entschied sich das Team für ein eigenständigeres Konzept mit regionalem Schwerpunkt, das den Austausch zwischen Studierenden und Unternehmen fördert.
Projekte können dort finanziell unterstützt oder mit Sachleistungen gefördert werden, etwa mit Hardware, Fachwissen oder Coaching.
Sommersemester 2016, Teamorientiertes Projekt
Das E-Team hat die damals neu gestaltete Website der Hochschule Worms evaluiert. Was zunächst unspektakulär klang, wurde schnell zu einer spannenden Aufgabe mit klarem Bezug zur Informatik.
In acht Wochen führte das Team Befragungen, Interviews und Usability-Tests durch. Auf dieser Grundlage entstand ein Prototyp, den Studierende bereits mit positivem Feedback getestet haben. Die Ergebnisse sollten in die weitere Verbesserung der Website einfließen.
Wintersemester 2015, Teamorientiertes Projekt
IMOMI steht für „Interactive Motion Mirror“: ein Spiegel, der während der Morgenroutine die wichtigsten Informationen für den Tag anzeigt, etwa Uhrzeit, Wetter, Nachrichten, Musik und Termine im Kalender.
Gesteuert wird der Spiegel mit Handbewegungen über einen Leap-Motion-Sensor. Nutzende können drei Desktops für unterschiedliche Aufgaben einrichten. Registrierte Personen erkennt der Spiegel per Gesichtserkennung und zeigt ihnen ihren persönlichen Desktop.
Wintersemester 2015, Teamorientiertes Projekt
Der Modul Manager ist eine mobile App, mit der Studierende – vor allem im ersten Semester der Angewandten Informatik – ihr Studium von Anfang an im Blick behalten und selbst organisieren.
Die App aktualisiert ihre Daten laufend, sodass kurzfristige Änderungen auch unterwegs sichtbar sind. Studierende können ihren Studienplan individuell anpassen, belegte Module und Noten abrufen und sehen im Lauf des Studiums, wie sich ihre Schwerpunkte entwickeln. Die Daten pflegt jede Person selbst.
Teamorientiertes Projekt
ARO ist ein Mixed-Reality-Spiel, das Studieninteressierte und Besucherinnen und Besucher der Hochschule Worms für die Informatik begeistern soll. Auf ein tischgroßes Spielbrett wird ein Spielfeld für mehrere Personen projiziert.
Mit farbig markierten Würfeln und Handgesten beeinflussen die Spielenden den Verlauf, eine Kinect-Kamera von Microsoft erkennt die Spielzüge. Der Aufbau lädt zum Ausprobieren ein und bringt Besuchende ganz nebenbei mit den Präsentierenden ins Gespräch.
Sommersemester 2015, Teamorientiertes Projekt
Im Projekt Eye of Happiness ist ein Eye-Tracking-System entstanden, mit dem sich Anwendungen allein mit den Augen steuern lassen. Die Idee entstand nach einem Gastvortrag des schwedischen Kameraherstellers Tobii.
Ziel war es, Menschen mit körperlichen Einschränkungen die Bedienung von Tablets und PCs zu ermöglichen. Ausgehend von Menschen mit Multipler Sklerose entwickelte das Team eine allgemeine Lösung, die sich in Windows integrieren und individuell anpassen lässt – zum Beispiel als barrierefreies Assistenzsystem im Gesundheitsbereich.
Sommersemester 2015, Teamorientiertes Projekt
Inside Cloud wurde vom ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe angeregt und von einem hochschulinternen Forschungsprojekt begleitet. Ziel war ein künstlerisch-wissenschaftliches Exponat zu Digitalisierung und Globalisierung.
Das Ausstellungskonzept macht die „Cloud“ erfahrbar: Besuchende betreten eine wolkenähnliche Raumstruktur, werden medial in sie eingebunden und erleben dabei alltägliche Sicherheitsfragen. So sollen sie sich mit den technischen, gesellschaftlichen und kulturellen Seiten der Cloud auseinandersetzen.
Sommersemester 2015, Teamorientiertes Projekt
Es gibt Verfahren, um E-Mails und Internetkommunikation zu verschlüsseln – doch viele Menschen, auch Studierende, nutzen sie nicht, oft aus Unwissenheit. Hier setzt iSecurIT an.
Das Team hat ein Workshop-Konzept mit eigens produzierten Aufklärungs- und Trainingsvideos entwickelt, das ein Bewusstsein für IT-Sicherheit spielerisch und auch für nicht technikaffine Menschen verständlich vermittelt. Ein erster Workshop fand zu Vorlesungsbeginn mit Erstsemestern verschiedener Fachbereiche statt.
Wintersemester 2015/16, Kurs „Mobile Usability“
Companion Finder ist ein Konzept für eine mobile App, über die man gemeinsame Aktivitäten anbieten oder sich ihnen anschließen kann. Im Mittelpunkt stand eine möglichst positive User Experience.
Das Konzept entstand benutzerzentriert: Zielgruppe und Anforderungen wurden analysiert und über Personas, Szenarien, Storyboards und einen funktionsfähigen Prototyp modelliert – durchgehend begleitet von Nutzertests und Interviews.
Bachelorarbeit in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen
Die Idee: Schwer kranke Kinder sollen mit digitaler Technik so mit ihrer Umgebung, vor allem mit ihrer Schulklasse, vernetzt werden, dass sie soziale Kontakte halten und möglichst wenig Unterrichtsstoff verpassen – soweit ihr Gesundheitszustand es zulässt.
Die Technik soll so einfach wie möglich zu bedienen, leicht, tragbar und komplett kabellos sein. Im Rahmen einer Bachelorarbeit entstand das User-Experience-Design für ein solches portables Telepräsenzsystem.
Masterstudiengang Mobile Computing, in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Technologietransfer und Telekommunikation (ZTT)
Unter dem Stichwort „Quantified Self“ erfassen Menschen Daten über sich selbst – etwa körperliche Merkmale, medizinische Daten oder Notfallinformationen – und verwalten sie selbst auf dem Smartphone.
Zu diesem Themenfeld sind fünf Systementwicklungsprojekte entstanden: RescuePass, Nutrition, QSCollector, Chronic Disease und Pharmacy Access. Schwerpunkte waren Sensorik, Visualisierung, Datensicherheit und Datenbanken.